Im Media-Treff gibt’s eine lesenswerte Besprechung von Wolf Schneiders Buch. Ein Buch, das – sicher ganz bewusst – polarisiert und es so auf besondere Weise schafft, dass man sich mit dem Thema Deutsch vs. Englisch und wozu unreflektiert eingesetztes Englisch oder Denglisch führen kann, auseinandersetzt. Und das ist ja auch Schneiders Anliegen: Sorgfältiger mit der deutschen Sprache umzugehen. Dies vor allem im professionellen Bereich – eine Notwendigkeit, die nicht zuletzt die in dem Posting auch genannte Aufstellung der W & V von diversen Claims eindrucksvoll unterstreicht.
Sänk ju vor träwelling wis Deutsche Bahn
September 14, 2008 von Biggi
Veröffentlicht in Deutsch vs. Englisch | Verschlagwortet mit Denglisch, Deutsch, Englisch | 3 Kommentare
3 Antworten
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Danke für diesen Buch-Tipp inklusive Besprechung. Wolf Schneiders Sprachratgeber kann man nicht oft genuag lesen. Allein schon die Beschäftigung mit ihnen färbt aufs tägliche Schreiben ab.
Schneiders Werke stehen bei mir _noch_ ungelesen im Regal … ;-)
Ich bin ja weder Freundin unnötiger englischer Begriffe, wo’s schöne deutsche Entsprechungen gibt, noch die einer zwanghaften Vermeidung jedes englischen Wörtchens, wo’s passt – aber ich finde, bei dieser Deutsch-vs.-Englisch-Frage sollte man auch mal überlegen, ob man nicht mal die Englischkompetenz fördern möchte. Mit vier bis neun Schuljahren Englischunterricht sollten die meisten eingedeutschten Vokabeln oder schlichtenglischen Claims eigentlich kein Problem darstellen. Sollten. ;-)
Das Buch hat doch der Lutz Schumacher geschrieben!!!